Schulen machen SELFIE

Der digitale Bildungspakt hat Deutschlands Schulen im Visier. Gemessen an der Konkurrenz aus Fernost sehen die digitalen Möglichkeiten an unseren Schulen eher dürftig aus. Für die Zukunft der nächsten Generation kann das enorme Wettbewerbsnachteile bedeuten. Nachteile, die später schwer aufzuholen sind.

Um dem gegenzuwirken,  hat die Europäische Kommission eine neue Initiative gestartet: SELFIE (Self-reflection on Effective Learning by Fostering the use of Innovative Educational Technologies, oder auf Deutsch: Selbstbetrachtung über effektives Lernen durch Förderung von Innovation durch Bildungstechnologien). Sie wurde von Experten aus ganz Europa entwickelt und seht ab sofort allen interessierten Schulen kostenlos zur Vrfügung.

SELFIEs Aufgabe ist es, die digitale Kompetenz einer Schule einzuschätzen. Dabei war es den Entwicklern des Systems besonders wichtig, dass das Tool einfach zu bedienen ist. Es unterstützt die Schule bei ihrer Aufgabe, Bedürfnisse und Chancen digitaler Technologien im Unterricht zu erkennen sowie Prioritäten und Ziele zu setzen.

SELFIE sammelt Antworten zu Fragen der Infrastruktur der Schule, Fortbildung-Möglichkeiten und Meinungen von Lehrern und Schülern. Die Daten werden selbstverständlich anonym gesammelt. Es ist nicht Sinn und Zweck des Tools, einen Wettkampf unter Schulen zu starten. Vielmehr soll eine Bedarfsanalyse und Aktions- Plan für die Bildungsstätten auf europäischer Ebene geschaffen werden. Somit bedeutet SELFIE sprichwörtlich eine momentane Bestandsaufnahme der Schule im Kontext der digitalen Weiterbildung.

Das Projekt startete Ende Oktober in einer Schule in Warschau und ist mittlerweile in 23 Sprachen erhältlich. Es ist flexibel gestaltet, so dass jede Schule es ganz einfach an seine Bedürfnisse anpassen kann.

Wenn Sie sich für SELFIE interessieren, erfahren sie hier mehr und können das Tool auch herunterladen. Unter dem Hashtag  können Sie sich auf Twitter über das Projekt auf dem Laufenden halten.

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